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Ein Teddy bekommt eine zweite Chance

Mit dem Angebot „Reparieren statt Wegwerfen“ zeigen wir Kindern, dass kaputte Dinge nicht wertlos sind, sondern mit Zeit, Sorgfalt und Fantasie weiterleben können.

Ein aufgerissener Teddy, ein loses Ohr oder ein fehlender Knopf sind für viele Kinder kein Grund, sich zu trennen, sondern ein Anlass zum Sorgenmachen. Genau hier setzt unser pädagogisches Angebot Reparieren statt Wegwerfen an.

Gemeinsam mit den Kindern wurde ein geliebter Teddy repariert. Was zunächst wie eine kleine handwerkliche Tätigkeit erscheint, entwickelte eine große pädagogische Bedeutung. Die Kinder erfuhren, dass Dinge wertvoll sind, auch wenn sie beschädigt sind, und dass man ihnen mit Geduld, Kreativität und Zuwendung neues Leben schenken kann. <mark class="-mx-0.5 rounded-[0.25em] px-0.5 text-inherit">Nachhaltigkeit wird dadurch für Kinder konkret und emotional erfahrbar.</mark>

Im Rahmen der musisch ästhetischen Bildung stand nicht das perfekte Ergebnis im Mittelpunkt, sondern der kreative Prozess. Die Kinder arbeiteten mit verschiedenen Materialien, fühlten Stoffe, wählten Farben und Fäden aus und trafen eigene ästhetische Entscheidungen. Dabei wurden die Feinmotorik, die Wahrnehmung und die Fantasie gefördert.

Darüber hinaus stärkte das Angebot soziale und emotionale Kompetenzen. Die Kinder übernahmen Verantwortung, arbeiteten gemeinsam an der Reparatur und zeigten Mitgefühl für den Teddy. Reparieren wurde zu einem Akt der Fürsorge für das Spielzeug, für andere und für die Umwelt.

Das Angebot verbindet Nachhaltigkeit, Kreativität und pädagogische Bildung auf anschauliche Weise. Es macht deutlich, dass Lernen dort stattfindet, wo Kopf, Herz und Hand gemeinsam tätig sind, und dass schon die Reparatur eines Teddys ein wertvoller Bildungsanlass sein kann.